Stamm Bonifatius
Gruppenstunden
Geschichte
Sippen
Räumlichkeiten
Die Ständeabzeichen
Schwarzzelte
Tipps und Tricks
Wissenswertes
Fahrtenberichte
Bilder
Links
Jota / Joti
Chronik
Extras
Galerie
Facebook

Der Weg der Pfadfinderschaft Bruchhausen/Ottbergen

  • 1992 (20.02.1992) Gründung der Pfadfinderschaft Bruchhausen  im evangelischen Gemeindehaus:
    Aus uns selbst heraus entstand eine Jugendarbeit, die sich am  Gedanken und den Idealen der Pfadfinderidee orientierte. Erhaschte  CP-Traditionen hatte starken Einfluss auf unsere Kluft, unser Ständesystem und unsere Probenordnung, aber auch auf die Wahl der Schwarzzelte als Unterkunft. Der innewohnende Geist unserer Gruppe entlehnte B.P.'s Idee der Pfadfinderei und unserem Verständnis als Christen.
     

  • 1992 (Pfingsten) Unsere Pfadfinderschaft nennt sich nun Stamm  Bonifatius - Bruchhausen/Ottbergen. Wir haben 2 Sippen und eine  Wölflingsmeute, wir zählen so ca. 30 Mitglieder.
    Zunächst suchen wir Anschluss an einen bestehenden Pfadfinder-Bund/Verband. Beheimatet sind wir in der ev. Kirchengemeinde Bruchhausen, so  dass eine Verbindung mit einem CP-Verband nahe liegt. Da aber  ein Großteil unserer Mitglieder katholisch ist - und unser  derzeitig zuständige ev. Pastor uns auch diese Richtung offen  lässt - fragen wir auch bei DPSG-Stämmen der Umgebung  an. Jedesmal stoßen auf taube Ohren, auf Desinteresse oder unser Anliegen scheint nicht ernst genommen. Wir wählen unseren eigenen Weg.
    Für uns - damals noch der Pfadfinderszene außenstehend - zeigte sich das Mosaikfeld in Deutschland nicht in seiner vollen Entfaltung, so dass wir unsere Bemühungen auf vorerwähnte  Kontaktversuche beschränken mussten.
     

  • 1993 (12.1993) Gründung der Ökumenisch Christlichen  Pfadfinderschaft.
    Mit einem zweiten Stamm, der sich auch unabhängig - sowohl von uns als auch von anderen - entwickelt, schreiben wir unsere  Statuten und ratifizieren sie auf einer gemeinsamen Weihnachtsfeier in Bruchhausen.
     

  • 1994 JOTA ´94. Eingeladen von der VCP Grevenbroich Nord  nehmen wir anlässlich des alljährlichen Jamboree on the air (Weltpfadfindertreffen über Funk) am Lager auf der  Halde bei Grevenbroich teil.
    In den folgenden Jahren wächst eine enge Verbindung zu den Grevenbroicher Pfadfindern. So werden wir in Traditionen und äußerer Erscheinung von nun an durch den VCP geprägt. Unser Liedgut  und unser Auftreten nimmt dabei zusehends bündische Formen an, ohne das wir jedoch die Werte dieser Kultur verinnerlichen. Ihre Bedeutung bleibt uns noch fremd.
     

  • 1997 Ein Jahr zuvor hatten wir BdP-Pfadfinder aus Paderborn, Oerlinghausen und Lemgo kennen gelernt, die uns nun auf ihr Bundeslager  nach Cottbus einladen und uns erstmals die Teilnahme an einem  Mehrtausendmann-Lager ermöglichen.
    Auch diese, leider nur dreijährige Kontaktzeit bescherte uns weitere Einblicke in die Verästelungen der deutschen Pfadfindertradition und natürlich unauslöschliche Eindrücke, private Erlebnisse und Abenteuer.
    Heute: Erinnerungen.
    Unsere bis dato grob entwickelte Umsetzung des Pfadfindertums  nimmt mehr und mehr Gestalt an. Nach Wissensstand, eigener Entwicklung und Begegnung nutzen wir positive und aber auch negative Erfahrungen um unserem Konzept wenigstens stellenweise einen Feinschliff beizubringen.  Es stellt sich dabei heraus, dass unser geistiger Pfadfinder-Rohling von vor 5 Jahren durchaus im allgemeinen und auch vor unseren  wachsenden Anforderungen bestehen kann.
     

  • 1999 Unser erstes Auslandslager führt uns nach Österreich  - gemeinsam mit unseren Freunden von der VCP Grevenbroich Nord.  Dort treffen wir auf österreichische Pfadfinder und bekommen  erstmals eine Ahnung davon, wie anders - eben bündisch -  sich die Pfadfindertradition Deutschlands im Gegensatz zu der der restlichen Welt entwickelt hat.
    Leichter Stolz auf “unseren” (den in Deutschland gegangenen)  Weg der Jugendarbeit macht sich breit. Wir Älteren nehmen  aber auch die Verantwortung und damit die Belastung wahr, die  eine diese Vergangenheit mit sich bringt. - In Deutschland bleibt mal wieder alles anders.
     

  • 2002 Unser Pfadfinderstamm feiert in einem weniger jugendbewegten, dafür umso stärker jungendgeprägtem Rahmen ein Fest mit befreundeten Stämmen und der Dorjugend - natürlich  anlässlich unseres 10 Jährigen bestehens.
     

  • 2003 Seit 2 Jahren sind wir innerlich aufgerüttelt:
    Pfadfinder sein heißt jugendbewegt sein.
    Da muss mehr sein, als nur Sippenstunde mit Knoten und Waldläuferzeichen. Da muss etwas passieren. Da muss etwas aufrütteln.
    Geschah dies bisher nebenbei und zufällig, aber willkommener weise, so wird es mehr und mehr zum allgemeinen Diskussions- oder  Programmpunkt.
    Das Christliche und die Ökumene treten dabei immer weiter  in den Hintergrund. Das Stichwort Jugendbewegung - auch wenn es als solches bei uns nur ein Schwelbrand ist, dringt immer stärker  in das Bewusstsein ein. Sein Rauch hat uns verändert.
    Jugend ist nicht stetig - Jugend wandelt sich stetig.

Bruchhausen 2003
Diethelm Breker - Zeremonienmeister